Strahlender Abschluss der AOK-Premiere

(Beitrag vom 29.03.2017)

Unser Pressesprecher hat zum Abschluss der Serie 2017 das Wort:

Viel schöner kann der Schluss einer gelungenen Veranstaltungsreihe eigentlich nicht sein. Darüber waren sich am Ende eines langen Tages alle einig. Am Samstag lief beim ASV einmal mehr alles wie am sprichwörtlichen Schnürchen und nicht nur die Sonne strahlte den ganzenTag über vom blauen Himmel. Fröhliche und zufriedene Gesichter auf allen Wegen rund um das Leichtathletikstadion war das überwiegende Bild, das sich dem Betrachter der Abschlussveranstaltung zur zweiunddreißigsten Winterlaufserie des ASV Duisburg bot. Zufrieden waren alle. Die rundviertausend Läuferinnen und Läufer, die bei besten Laufbedingungen ihre finalen Wettkämpfe absolvieren konnten, die zahlreichen Servicekräfte des Premium-Sponsors, der Krombacher Brauerei, die möglicherweise einen neuen Ausschankrekord  verzeichnen konnten, die über zweihundert Organisatoren und Helfer des ausrichtenden Ausdauer-Sportvereins und last but not least die über zwanzig anwesenden Vertreter des neuen Titelpartners, der AOK Rheinland/Hamburg - Die Gesundheitskasse, die in diesem Jahr erstmals der Veranstaltung ihren neuen offiziellen Namen gab, der AOK Winterlaufserie des ASV Duisburg 2017.



Den Anfang machten traditionsgemäß die Stars von übermorgen.

Um 13:30 Uhr gab das AOK-Maskottchen das Startsignal zum Bambinilauf, der die Kids einmal um den Stadionrasen führte, bevor sie vor der dichtbesetzten Tribüne wie erfahrene Hasen über die Ziellinie liefen.

Aufruf zur Typisierung für eine Knochenmarkspende

Kurz vor 14 Uhr wurde es dann ernst für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Kleinen Serie. Für sie stand der finale Zehnkilometerlauf auf dem Programm. Hinzu gesellten sich die Teilnehmerinnen des 10km-Frauen-Einzellaufes.  Vor dem Start bot der ASV einem Laufkollegen aus Mülheim die Gelegenheit, kurz auf ein tragisches persönliches Schicksal hinzuweisen. Marc Oberdörster, langjähriger Teilnehmer der Serie,  wies über Mikrofon auf die zahlreichen Plakate hin, auf denen er um eine Typisierung zur Knochenmarkspende bat, die seiner plötzlich an Leukämie erkrankten sechszehnjährigen Tochter Lena noch ein paar schöne Jahre ermöglichen soll.

Matthias Graute und Katharina Wehr gewinnen wie erwartet die Kleine Serie

Pünktlich um 14 Uhr schickte dann Jan Fitschen, 2006 Europameister über 10 km und 2013 Deutscher Meister über Halbmarathon, die Kleine Serie auf die Reise entlang der Regattabahn bis zum Masurensee und wieder zurück. Tolle Stimmung im sonnendurchfluteten Leichtathletikstadion. Der erste, der den tosenden Applaus von der voll besetzten Tribüne genießen konnte, war erwartungsgemäß Matthias Graute, der mit einer für seine Verhältnisse bescheidenen Zeit von 34:03 Minuten das Rennen gewann, dicht gefolgt von Luca Fröhling vom SV Sonsbeck, der nur 8 Sekunden später die Ziellinie überquerte. Dritter wurde Björn Tertünte vom Ayyo Team Essen in 34:16 Minuten. Bei den Damen gab es eine kleine Überraschung. Annike Börner von der TLV Germania Überruhr siegte nach 38:11 Minuten vor Felicitas Vielhaber von der TUSEM Essen in 38:39 Minuten. Erst als Dritte lief die Führende in der Serienwertung, Katharina Wehr vom TV Wanheimerort, nach 39:14 Minuten über die Ziellinie. Da die beiden ersten Damen aber nur für den separat gewerteten Frauenlauf gemeldet hatten, war der Gesamtsieg der Serie von Wehr aber nie gefährdet.

Ehre wem Ehre gebührt: Der Besuch der SSB-Führungsmannschaft

Hoher Besuch stellte sich ein, als die ersten der Kleinen Serie ins Stadion einliefen. Neben Jürgen Dietz, Betriebsleiter von DuisburgSport, Lothar Schröder und Christian Möller, beide für den Bereich Sportstätten zuständig, ließ es sich auch Rainer Bischoff, Abgeordneter des Landtages NRW und Vorsitzender des  SSB (Stadtsportbund Duisburg), nicht nehmen, dem ASV einen Besuch abzustatten, um eine der traditionsreichsten Sportveranstaltungen der Stadt Duisburg persönlich in Augenschein zu nehmen. Bischoff selbst gab dann, wenn auch mit einer kleinen Verzögerung, den Startschuss zur großen Serie.

Erster Gesamtsieg für Grunenberg

Karol Grunenberg von der TLV Germania Überruhr startete wie zu einem Sprintlauf, setzte sich innerhalb kürzester Zeit deutlich vom Rest des Feldes ab und lief nach einem einsamen Rennen an der Spitze ungefährdet und mit einem riesengroßen Vorsprung als Erster ins Stadion ein. Mit seiner Siegerzeit von 1:10:39 Stunden sicherte er sich damit auch zum ersten Mal den Gesamtsieg der Großen Serie. Zweiter wurde Dr. Martin Husen vom Rüttenscheider Road RCING Team in 1:15:09 Stunden vor Fabian Karst vom Laufwerk Ruhr in 1:18:23 Stunden. Bei den Frauen siegte Miriam Schröder vom LSF Münster in 1:23:13 Stunden vor Carina Fierek vom TUS Xanten in 1:26:24 Stunden und Annika Fels von der LG Coesfeld in 1:28:48 Stunden. Da Miriam Schröder leider bei der Auftaktveranstaltung nicht an den Start gehen konnte, kommt sie auch nicht in die Serienwertung. Den sicherte sich Fierek, gefolgt von Fels vor Katharina Aßbeck vom TRI Club Wuppertal.

Da verschlägt es einem die Stimme

Nachdem gegen 16:30 Uhr der letzte Läufer der Großen Serie am auf der Masurenallee stationierten DJ Klaus Steffen vorbeigelaufen war, packte dieser seinen Musikstand ins Auto und fuhr zum Stadion, um dem Orga-Team Vollzug zu melden. Dazu war er aber kaum in der Lage, denn seine Stimme versagte ihren Dienst. Heiser von der über dreistündigen permanenten Durchsage von Läufernamen und Startnummern, von Vereinen und persönlichen Anfeuerungen, zog er mit den Worten von dannen, erst einmal Erholung zu brauchen und die nächsten zwei Tage kein Wort mehr zu sagen. Ähnlich ging es den Musikanten der Sambaband, die wie immer, im Wendehammer der Friedrich-Alfred-Straße postiert waren, um allen Aktiven für ihren letzten Kilometer vor dem Ziel noch einmal Motivation mit auf den Weg zu geben. Allerdings versagten bei ihnen die Arme und nicht die Stimmbänder. Dennoch waren auch sie zufrieden und freuen sich auf die dreiunddreißigste Auflage der Duisburger Winterlaufserie.

Vorschau für 2018:
99 Laufballons - pardon - 99 Veranstaltungstage


Und für die hat der ASV Duisburg schon heute ein paar Besonderheiten und Highlight in der Schublade. Der dritte Tag der 2018er-Serie wird der neunundneunzigste Veranstaltungstag sein und der dreißigste, den man gemeinsam mit DuisburgSport im Leichtathletikstadion feiern will. Und das wird nur ein Vorgeschmack auf das Jahr 2019 sein.

Autor: Friedhelm Abel